Therapieoptionen bei Erschöpfung

Gerade zum Anfang der Therapie ist eine Serie von speziellen mitochondrial wirksamen Infusionen in Verbindung mit der me2.vie-Systemtherapie äußerst hilfreich (z.B. MitoEnergy-Infusion). Hierzu habe weiter oben bereits etwas geschrieben, unter "Ebenen der Stressverarbeitung".

Bei bleibenden Hormondefiziten trotz Ausgleich der Grundsubstrate (z.B. Eisen, Jod, Selen, Tyrosin) kann eine kontrollierte Hormoneinnahme sinnvoll sein, z.B. Schilddrüsenhormone oder Sexualhormone. Zum Ausgleich einer verminderten Sexualhormonproduktion erstelle ich individuelle Hormonrezepturen gemäß der Rimkus-Therapie, die im Regelfall Östradiol, Progesteron und Vitamin D enthalten.

Wenn die körpereigenen Detox-Kapazitäten hochgefahren sind (sog. Phase 1-3-Entgiftung), ist bei bestehender Schwermetallbelastung eine Ausleitungstherapie sinnvoll. Informationen hierzu finden Sie unter dem Menüpunkt "Chelat-Therapie".

Bei chronischen Infekten ist die Wiederherstellung eines funktionierenden Immunsystems und der Aufbau einer gesunden mitochondrialen Funktion wichtig. Oft können hier unterstützende Infusionen je nach Erkrankung z.B. mit Lysin, Arginin oder Vitamin C (auch als Hochdosisinfusion), vor allem in Verbindung mit der me2.vie-Systemtherapie sehr hilfreich sein sowie die Hochdosis-Einnahme von Vitamin D und GcMAF/Vitamin-D-Bindeprotein. Grundlage für die Beurteilung des Immunsystems ist neben dem Blutbild vor allem der Zytokinstatus (Th1/2/17) über bestimmte Interleukine und TNF-alpha.